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STADA Outperformer 27.11.2003
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die STADA-Aktie (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) mit "Outperformer".
STADA sei hauptsächlich im Generikageschäft (Nachahmerprodukte) tätig. Neben dem Generikageschäft konzentriere sich das Unternehmen auf Spezial-Pharmaka (Onkologie-Impfstoffe) und den Geschäftsbereich Marken (u.a. rezeptfreie Produkte). STADA sei mit einem Umsatzanteil von knapp 50% noch deutlich auf den deutschen Markt fokussiert. Die Internationalisierung des Geschäfts werde fortgesetzt. Bis zum Jahr 2006 würden in Europa Medikamente mit einem Umsatzvolumen von 5 Mrd. Euro den Patentschutz verlieren, wovon Generikahersteller profitieren sollten. Der Generikamarkt in Europa, derzeitiges Volumen 6 Mrd. Euro, werde in den kommenden Jahren durchschnittlich um 12% wachsen.
Die Kerngeschäftsbereiche sollten durch überschaubare Akquisitionen wachsen, wobei der Fokus auf einzelnen Produktlinien oder Unternehmen, die zur strategischen Ausrichtung passen würden, liegen werde. Insbesondere der Geschäftsbereich Generika solle in den USA, Frankreich und Italien verstärkt werden. Viel Hoffnung setze das Unternehmen in Biogenerika, wo sich STADA seit 2001 durch Venture-Capital-Finanzierungen engagiere. Wahrscheinlich könnten noch in 2003 erste Studien begonnen werden. In 2006 sei mit ersten Markteinführungen zu rechnen. Im dritten Jahr nach der ersten Markteinführung solle der Umsatzbeitrag der Produktgruppe bei rund 100 Mio. Euro liegen.
Das Unternehmen befinde sich weiterhin auf Wachstumskurs. Getragen vom Inlandsgeschäft und einer dynamischen Entwicklung der Auslandsaktivitäten habe der Umsatz in den ersten neun Monaten um 17,4% auf 546 Mio. Euro gesteigert werden können. In den drei Kerngeschäften sei der Umsatz um 25% auf 517 Mio. Euro gewachsen. Im dem für den strategischen Geschäftsausbau wichtigen US-Markt habe der Umsatz um 17% gesteigert werden können. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe um 24,6% auf 71 Mio. Euro zugelegt.
Die im Vorjahr noch defizitären Randaktivitäten im Handelsgeschäft hätten nun wieder einen positiven operativen Beitrag von 1,6 Mio. Euro liefern können. Der Konzernüberschuss habe bei 35 Mio. Euro und damit 20% über Vorjahresniveau gelegen. Für 2003 bekräftige das Management die Prognosen. Umsatz und Ertrag sollten prozentual zweistellig wachsen. Das Unternehmen habe eine Kapitalerhöhung durchgeführt, durch die brutto 266 Mio. Euro zugeflossen seien. Diese Mittel wolle das Unternehmen vorwiegend zur Finanzierung des Wachstums einsetzen. Eine größere Akquisition scheine derzeit jedoch nicht geplant zu sein.
Auch die für die ersten neun Monate 2003 vorgelegten Zahlen seien - wie üblich -gut ausgefallen und würden von der richtigen Unternehmensstrategie zeugen. STADA profitiere mit seiner hervorragenden Marktpositionierung vom international zu beobachtenden Sparzwang im Gesundheitswesen, der einen eindeutigen Trend zu preiswerten Medikamenten (Generika) vorgebe. Den Konsolidierungsdruck in der Branche wolle das Unternehmen für weitere Akquisitionen nutzen, mit der Kapitalerhöhung sei die notwendige finanzielle Basis weiter gestärkt worden.
Auch wenn die guten Wachstumsaussichten teilweise im Aktienkurs enthalten sind, bestätigen die Analysten der Stadtsparkasse Köln auf Grund der guten Wachstumsaussichten und der stabilen Geschäftsentwicklung ihre Einschätzung "Outperformer" für STADA.
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